Die tröstende Kraft der Musik

Tagebucheintrag von Franz Schubert zum 13. Juni 1816:

«Ein heller, lichter, schöner Tag wird dieser durch mein ganzes Leben bleiben. Wie von ferne leise hallen mir noch die Zaubertöne von Mozarts Musik. Wie unglaublich kräftig und wieder so sanft ward’s durch Schlesingers meisterhaftes Spiel [das Geigenspiel von Martin Schlesinger (1751–1820)] ins Herz tief, tief eingedrückt. So bleiben uns diese schönen Abdrücke in der Seele, welche keine Zeit, keine Umstände verwischen, und wohlthätig auf unser Daseyn wirken. Sie zeigen uns in den Finsternissen dieses Lebens eine lichte, helle, schöne Ferne, worauf wir mit Zuversicht hoffen.»

2005, aus einem Interview mit dem 76-jährigen Pianisten, Dirigenten und Komponisten André Previn:

«Ich glaube, das Ziel von Musik ist, dass die Menschen, die sie hören, etwas fühlen, das besser ist als das, was sie normalerweise beschäftigt. Ich glaube, dass man durch Musik wirklich einen flüchtigen Blick auf Unsterblichkeit erhält und ungetrübtes, reines Vergnügen und Freude wie durch nichts sonst.»

Möge die Musik auch in unserer krisen- und kriegsgeschüttelten Zeit ihre Wirkung entfalten!

Wir laden Sie herzlich ein zur zweiundzwanzigsten Ausgabe der Sommerklänge.

 

Team Festival Sommerklänge
Madeleine Nussbaumer künstlerische Leitung
Georg Frey, Benno Furrer, Thomas Glauser, Adi Hadodo, Peter Hoppe, Werner Hoppe, Anna und Heinz Morf, Brigitte Moser, Christian Schneider

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